Können Geheimdienste ihre Krypto-Transaktionen ausspionieren?

Können Geheimdienste ihre Krypto-Transaktionen ausspionieren?

Die jüngste Geschichte der Crypto AG hat die Welt im Sturm erobert. Während des kalten Krieges verkauften die CIA und der deutsche Geheimdienst verschlüsselte Kommunikationsgeräte mit einer Hintertür. So konnten sie Regierungen und Militärs auf der ganzen Welt ausspionieren konnten, die diese Geräte verwendeten. Sind auch Kryptowährungen gefährdet?

Können die CIA oder NSA ihr Krypto-Transaktionen ausspionieren?

Die Geschichte der Crypto AG hat viele Menschen für die Gefahren geheimer Hintertüren bei Verschlüsselungs- und sicheren Kommunikationsgeräten sensibilisiert. Die Crypto AG war ein schweizer Unternehmen, das verschlüsselte Kommunikationsgeräte herstellte. Sie verkauften sie vom zweiten Weltkrieg über den kalten Krieg bis in die jetzige Zeit.

Sie machten Millionen mit dem Verkauf dieser Geräte und hatten bei den Kunden einen hervorragenden Ruf. Wenig wusste jemand, dass die CIA und der westdeutsche Geheimdienst durch eine Partnerschaft die Geräte heimlich mit einer Hintertür in der Verschlüsselung versehen hatten. So konnten sie die Regierungen und Militärs ausspionieren, die diese Geräte gekauft hatten.

Hat Ihre private Kryptotransaktion ähnlichen Schwachstellen?

Es ist möglich, dass eines oder mehrere der 5.000 verschiedenen Kryptoprojekte, die auf CoinMarketCap aufgeführt sind, heimlich von einem Geheimdienst oder einem geheimen Militärprojekt wie der Crypto AG entwickelt werden.

Abgesehen von Projekten mit einer geheimen Hintertür in der Verschlüsselung, gibt es auch Unternehmen für Blockchain-Analysen. Diese tun ihr Bestes, um Benutzer zu deanonymisieren, die die Privatsphäre von Kryptowährungen nutzen möchten.

In jüngster Zeit haben Strafverfolgungsbehörden Personen wegen der Verwendung von Krypto-Mixer zur Geldwäsche festgenommen. Daher besteht bei den Behörden ein großes Interesse an privacy coins und privaten Transaktionen.

Helfen Mixer wirklich ihre Kryptotransaktion privat zu halten?

Unternehmen wie Chainalysis und Ciphertrace verwenden Heuristiken, um fundierte Vermutungen darüber anzustellen, wie sich Kryptowährungen wie Bitcoin auf der Blockchain bewegen. Sie untersuchen den UTXO-Satz und treffen Annahmen über die veränderten Informationen.

Kryptowährungs-Mixer und privacy coins wie Monero verdecken diese Informationen und erschweren es Blockchain-Analyseunternehmen die Ausgaben zu verfolgen. Dabei werden beispielsweise sehr viele verschiedene UTXOs zu einer Transaktion zusammengefügt oder im Fall von Monero mithilfe fortschrittlicher Kryptografie.

Coinjoins und andere Mixer erschweren es Blockchain-Analysten sich auf ihre Heuristiken zu verlassen, da sie den Regelsatz angreifen, den diese Unternehmen verwenden um zu erraten, in welche Richtung sich die Währungen auf der Chain bewegen.

Da das Zusammenfügen und Mischen von Coins wird immer ausgefeilter. Sollte die Strafverfolgung oder das Militär die Blockchain-Analysen nicht zuverlässig durchführen können, können wir davon ausgehen, dass genau wie mit der Crypto AG auch mit einer beliebten Kryptowährung ein Kompromiss geschlossen wird. 

Blockchains sind transparent und einfach zu prüfen. Ohne die Verwendung von privacy Coins oder eines Mixers sind Sie also anfällig. In einer kürzlich durchgeführten Studie konnten Analysten die echtenIdentitäten und finanziellen Aktivitäten von 133.000 Ethereum-Benutzern ermitteln.

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